#nähkästchen: Halbzeit im Vorsatzgame
Wer sich jetzt nach einem halben Jahr gefragt hat (sofern er sich überhaupt erinnern kann), wie es so mit meinen Monatschallenges in diesem Jahr läuft, der bekommt nun sein wohlverdientes Update. Und wer sich jetzt fragt, was ich überhaupt meine… Ich habe mir für 2026 für jeden Monat des Jahres eine kleine Aufgabe bzw. Herausforderung gestellt und diese auf meinem Blog geteilt („Mit kleinen Vorsätzen durchs Jahr“). Und wie es mir so ergangen ist, gibt's jetzt in diesem kleinen Halbzeit-Bericht mit einer (nicht wirklich durchdachten, aber spaßigen) Punkteskala.

Januar
Aufgabe: Ein Visionboard erstellen.
Diese Aufgabe habe ich mit Bravour gemeistert und mein Visionboard hängt auch immer noch gut sichtbar im Wohnzimmer. Es hat Spaß gemacht, es zu gestalten, und hilft mir, mich manchmal wieder auf Kurs zu bringen und mich bspw. mehr um mich selbst zu kümmern.
5/5 Punkten (war aber auch wirklich einfach und hat mich nur einmal ein paar Stunden gekostet)
Februar
Aufgabe: Mindestens 2x in der Woche eine kleine Yoga-Einheit absolvieren.
Ich will ja nicht angeben, aber seit ich Somatisches Yoga für mich entdeckt habe, mache ich es eigentlich recht regelmäßig. Gerade wenn ich Schmerzen aufgrund meines Lipödems oder meiner Endometriose habe, können die darin inbegriffenen sanften Stretching- und Entspannungsübungen Erleichterung bringen. Aber um noch mal konkret auf den Februar zurückzukommen: Trotz des Besuchs einer Tagung habe ich es geschafft, zweimal pro Woche auf die Matte zu gehen.
5/5 Punkten (bin stolz auf mich)
März
Aufgabe: Mindestens 1x pro Woche ein neues, gesundes Rezept ausprobieren.
Tja, dieser „Vorsatz“ ist irgendwie ein bisschen untergegangen. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich nur zwei neue Rezepte ausprobiert, aber die Burger-Wraps haben es in mein alltägliches Essverhalten geschafft. Lecker, gesund und jetzt auch perfekt für die heißen Tage.
2/5 Punkten (hätte ich intensiver durchziehen können)
April
Aufgabe: Sonntag ist in diesem Monat „Journal-Tag“.
Totalausfall. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich war, bin und werde nie eine Person sein, die Journaling betreibt. Ich habe tatsächlich am ersten Aprilsonntag mithilfe meiner Orakelkarten ein wenig meine Gedanken kreisen lassen und auf Papier gebracht, danach aber nie wieder mein kleines Büchlein in die Hand genommen.
1/5 Punkten (hab's versucht, bin gescheitert)
Mai
Aufgabe: Ein Buch lesen.
Auch das habe ich mit links geschafft. Mittlerweile bin ich wieder im Literaturkosmos angekommen und lese eigentlich jeden Monat ein Buch. Ich habe mir nämlich angewöhnt, vor dem Schlafengehen stets ein paar Seiten zu lesen. Momentan bin ich wieder in Terry Pratchetts Scheibenwelt unterwegs. Im Mai habe ich „Abenteuer Highlands. Mein etwas anderes Leben im schottischen Hochland“ von Nellie Merte Erkenbach gelesen.
5/5 Punkten (Lesen ist [Selbst-]Liebe und genau der Eskapismus, den ich manchmal brauche)
Juni
Aufgabe: Ausmisten.
Mithilfe von KI, die meine kostenlose Stilberatung war, habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet und siehe da: Bis jetzt habe ich auch kaum neue Kleidung gekauft und glaube, meinen Stil gefunden zu haben. Alles, worin ich mich nicht mehr wohlgefühlt habe oder was „nichts für mich tut“, musste meinen Kleiderschrank verlassen und ist größtenteils bereits auf Vinted verkauft.
5/5 Punkten (einfach erfolgreich)
Juli
Aufgabe: 1x schwimmen gehen.
Sagen wir es so: Ich war nicht schwimmen, aber ich habe mir einen Badeanzug gekauft, um das nachzuholen. Und das werde ich spätestens im September im Urlaub an der Ostsee tun, wo sich in dem Haus, in dem unsere Ferienwohnung ist, auch ein Indoor-Pool befindet. Außerdem möchte ich mich im letzten Quartal dieses Jahres für Aqua-Fitness im nahegelegenen Schwimmbad anmelden, um endlich mal etwas für bzw. gegen mein Lipödem zu tun.
1/5 Punkten (der eine Punkt ist auch nur für die Tatsache, dass ich irgendwie doch bemüht war oder so)
Zwischenergebnis: 24/35 Punkten (und ich finde das gar nicht mal so übel)





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